Tag 8: be wild - stay wild

Wir verlassen einen wunderbaren Platz nach ausgiebigem Frühstück. Heute gibt das Roadbook als Ziel Ivalo vor, da wir schon weiter sind erreichen den Ort recht schnell und wollen weiter, da unser Ziel für heute Sonnenschein ist. 

Bevor wir allerdings den Ort erreichen nutzen wir die Chance und setzen den Blinker links - hier soll es eine Bärenhölle geben. 

Sehr touristisch geprägt, erklärt uns ein Scout das wir nur 300 Stufen hinaufsteigen müssen - ... Die Geschichte erzählt, ein Jäger hat in der Nacht Schutz gesucht und ist unter einen Stein geklettert, als er morgens erwachte sah er auf der anderen Seite einen Bären schlafen - ja ja - und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute ;-) Wir gehen trotzdem rauf. 

Der Stein ist nicht schlecht - aber eben ein Stein mit einer ganz netten Geschichte :-) Es gehen noch viel mehr Stufen rauf auch hier wollen wir schauen, tolle Aussicht über das Tal - Blitzlichtgewitter!!!

Weiter geht es - unsere beiden Team entscheiden sich für getrennte Wege, bis Ivalo zum Supermarkt fahren wir noch gemeinsam, danach verabschieden wir die midliferunners bis bald - wir werden uns bestimmt wiederfinden. 

Nachdem unsere Vorräte aufgestockt sind rollen wir zu Helene Fischer weiter - Frau Fischer bringt uns auf den Gedanken wir sollten fischen gehen - unsere Tagesaufgabe. 

Olli und ich wollen heute Abenteuer - wahrscheinlich wird es wild...

Kurz unterwegs bremsen wir an einem Husky Gehege und Olli überlegt kurz, ob er mich gegen einen anderen Beifahrer eintauscht. Wir haben zuwenig Platz im Auto - und fahren weiter zu Zweit. 

Wir erreichen Die Stadt Rouvanemie - unser Tagesziel für morgen - hier wohnt der Weihnachtsmann. Wir versuchen einen Schlafplatz zu bekommen, doch sind wir mittlerweile landschaftlich so verwöhnt das nichts unserer Wunschvorstellung gerecht wird. 

An einem Rentiergehege lernen wir den Präsident der Sami kennen, er will uns hier so richtig nicht haben, sagt Independent Land und drückt uns einen Flyer in die Hand. 
Erscheinungsbild: grauer Bart bis zum Bauchnabel und knallrotes Shirt - ist das vielleicht in Wirklichkeit der Weihnachtsmann? Nein der hätte dann keine Gummistiefel an - also ohne Grillerchen weiter...

Wir fahren kurz zu Santa, machen ein Bild von seiner Hütte - haben große Wünsche für Weihnachten angekündigt und lassen danach wieder den 1. Gang reinspringen. Übrigens: Bei Santa stand ein roter Ferrari - ist er etwa nur Ende Dezember mit dem alten Schlitten unterwegs????

Kurzer Stop an der Tanke, zu der Tankfüllung gibt es eine Pizza to go - wir sind bereit: es kann spät werden!!!

Auf der rechten Seite kündigt sich nach einer halben Ewigkeit ein nettes Domizil an - leider ausgebucht - es ist mittlerweile 0 Uhr oder doch schon 1 Uhr??? Vollständiger Verlust von Raum und Zeit. 

Am Strand stehen drei Teams, auch die midliferunners und machen gerad mit Ihren Holzklötzen Feuer. 

Wir werfen unser Scheit mit rein und machen ein Bild! Da wir aber noch Punkte brauchen, löschen wir es und nehmen es weiter mit - allerdings draußen - es mufft etwas. 

Weiter geht's unser Ziel ist die Insel Hailouto, die wir völlig entkräftet gegen 02:30 Uhr erreichen. 

Die Fähre fährt nicht mehr also Sitze runter, Cowboyhut und Sonnenbrille auf - Gute Nacht!

Km Stand 202.419

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